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Das Schriftzeichen Gui
eine Jadetablette mit einer quadratischen Unterseite und einem spitzen oberem verwendet in den amtlichen Zeremonien in altem China

Das Zeichen Gui besteht aus zwei übereinander liegenden Zeichen für „tu“,

das Zeichen für Erde (Radikal 32) und bezieht sich auf die „gelbe Halle“ (huang-ting), lokalisiert in der Körpermitte, in der das „Goldene Elixier“ gebildet wird. …
Die Wandlungsphase Erde für Mitte, Ausgewogenheit wird in den alchemistischen Texten immer wieder betont. Beim Menschen bedeutet Mitte aber auch immer das innere Zentrum,
das Herz, welches alle gegensätze zu vereinen mag. Die Verdoppelung des Erdzeichens „tu“ wird im „Xing Ming Gui Zhi“ durch die beiden Himmelsstämme „wu“ und „ji“ zum Ausdruck gebracht.

“Li“, das I-Ging-Trigramm [Feuer, Sonne] symbolisiert den Geist im Inneren des Herzens und werde „ji, die Yin-Erde“ genannt. Das Trigramm „
Kan“, versinnbildlicht das „qi“[Chi = die Lebens-Energie]
im inneren der Nieren und werde „wu, die Yang-Erde“ genannt. Durch die Vereinigung der Beiden Zeichen für Erde, entstünde das Zeichen „gui“, und der Ausdruck
„daogui“ [Weg der zweifachen Erde, die Einheit von „wu“ und „ji“] wäre eine Metapher für die Einheit von „qi“ und Geist [shen]. Im Xingming Guizhi geht es primär um die Vereinigung von Wesensnatur
(„xing“) und Lebensenergie, d.h. eine ausgewogene Pflege der Wesensnatur und der Lebensenergie herbeigeführt werden kann.
[Quelle: Martina Darga, Xingming guizhi: Einleitung, (S. 25 ff)

Xing * Ming * Gui * Zhi
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