Der Tao-Meister Liu-I Ming schrieb über die Alchemie:

Das Geheimnis der Umkehr der Zeit.
Der Weg ist seiner Natur entsprechen 5-fach – die Energie (chi)
 teilt sich in die fünf elementaren Varianten :
 Wasser – Feuer – Holz – Metall – Erde.
Wenn das Eine sich in die Fünf teilt,
dann wird die ursprüngliche Wirklichkeit verdunkelt.
Sind alle Fünf in der Einheit, dann können wir unseren Ur-Ahn erblicken.
Zuerst müssen wir lernen das ur-Sprüngliche vom Zeitlichen zu unterscheiden.
 Das zweite ist,
daß wir das Tor von Leben und Tod ganz deutlich wahrnehmen ( hui-yin ??? ) .
Und das Dritte:
zwischen Folgen
( 17 / sui ) und Umkehr ( 24 / fu ) ist das Geheimnis zu finden.
Sind Folgen und Umkehr nicht klar unterschieden,
so ist alle Disziplin umsonst.

Dies die dunklen Aussagen des Meisters Liu – I – Ming im Archiv 126

 Die Offenheit meistern :

Das Wesen des Weges beruht auf der Offenheit.
Aber in dieser Offenheit ruht der Meister.
Dieser wird genannt: der wahre Ur-Ahn.
Er treibt die Entwicklung voran, die wahre geistige Kraft,
 die die Essenz und das Leben bewahrt.
Es ist diese Kraft, die entscheidet,
 ob wir ins Innere der Weisheit vordringen können
und die alltägliche Welt überwinden.
Die Sterne zu bewegen und den Polarstern zu lenken,
brauchen wir uns nicht anzustrengen.
Wir müssen erkennen, wie der Meister wahrhaft wirkt.
Wenn wir ihn erkannt haben, dann erst wird es uns auch möglich sein,
zur Jugend zurückzukehren .

Dies die dunklen Aussagen des Meisters Liu – I – Ming im Archiv 137

Thomas Cleary Liu-I-Ming, Zum Tao Erwachen im O.W. Barth-Verlag 1990

Susanne Hiekel - ein Meditations-Griff aus unserem ch'an / zen :  das Sitzen üben ...
qi-gong, Einfache Übungen zur Pflege der Energie im Tao-Chi


Oben:
Abbildungen von Meditations-Modellen aus dem Archiv des Tao-Tzang
 (Bibliothek der taoistischen Wissenschaft und Forschung)
 



Versteckte Schildkröten und tauchende Fische.
Wenn sich die Schildkröte im Schlamm verbirgt, dann kommt sie nicht zu Schaden.
Verläßt sie ihr Versteck im Schlamm, können die Menschen sie fangen.
Tauchen die Fische in tiefe Gewässer, dann sind sie sicher.
Kommen sie an die Oberfläche, kann der Fischreiher sie töten.
Was erkennen wir, wenn wir dies begutachten ?
Das Tao der Schädigung und der Pflege des Lebens:
Daß der Mensch seine Lebenskraft nicht aufrecht erhellt, sondern dazu neigt,
seinen Untergang zu beschleunigen, liegt darin begründet, daß er es nicht
versteht, sein Licht zu verbergen um es in der Dunkelheit zu nähren.
Leichtfertig vertraut er auf seine Verstandeskräfte, nutzt seine Talente,
überzeugt von der Unbezwingbarkeit seines Scharfsinnes zieht er in die Schlacht.
Dabei verhält es sich so:
Intelligenz, Überlegenheit, überragende Fähigkeiten und Scharfsinn spalten
den Geist, stören die ursprüngliche Natur - die gesunde Energie schwindet
durch diesen Mißbrauch von Tag zu Tag mehr, die fehlgeleitete Energie aber
befindet sich im Wachstum.
Am Ende ist das Leben erschüttert, der Tod unausweichlich.
Die Kunst der eingeweihten Meister besteht darin, daß sie erst gar keinen
Gedanken im Inneren aufsteigen lassen und daß sie
von Außen nichts in sich aufnehmen.
Scheinbar fehlt ihnen, worüber sie in Wirklichkeit verfügen.
Erfüllt sind sie, doch scheinen leer. Augenscheinlich einfältig, besitzen sie
ein Verstehen, welches aber zu verwenden sie sich weigern.
Die Erleuchtung in sich bergend, erlauben sie es ihr nicht, zu strahlen.
Der wahre Meister gestattet es dem Künstlichen nicht, das Wirkliche zu schädigen.
Und er läßt es nicht zu, daß das Äußere sein Inneres stört.
Zuverläßig reagieren die Meister durch intuitive Wahrnehmung,
bewegen sich nur unter Druck und handeln allein,
wenn sie keine andere Wahl haben. Obwohl sie im Außen reagieren,
bleiben sie doch ruhig und unbewegt in ihrem Inneren.
Obwohl physisch aktiv, bleibt ihr Geist ungestört.
Triffst Du durch Zufall auf solche Menschen, dann wirst Du nicht sagen können,
wohin sie gehen, folgst Du solchen Menschen, wirst Du nie sagen können,
woher sie gekommen sind. Der gewöhnliche Gang der Dinge vermag sie nicht zu binden -
also gibt es kein Unglück, was ihnen widerfahren könnte.
Gewiß haben sie Freunde bei den Schildkröten, die im Schlamm verborgen
nicht zu faßen sind, und unter den Fischen in der Tiefe,
die der Fischreiher nie töten wird.

Dies die weisen Worte aus den Aufzeichnungen des Meisters Liu - I - Ming
im Archiv 068

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Qi-Gong Übungen, “Energie-Arbeit”
Grundlage und Vorstufe von Meditation und der Arbeit an der geistigen Vervollkommnung


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Liu I-Ming 077 Raupen und Kaulquappen

Raupen spinnen Kokons, Kaulquappen bilden sich aus Zellen;
am Ende brechen die Kokons auf und bringen Motten hervor,
und die Zellen entwickeln sich und bringen Frösche hervor.
Was wir erkennen, wenn wir dies betrachten, ist das Tao der
befreienden Transformation des spirituellen Embryos.
Jene, die sich zur Wirklichkeit kultivieren,
sammeln die fünf Kräfte ,
verbinden die hundert Geister und verschmelzen mit dem Grenzenlosen .
Die eine Energie koaguliert; ganz rein ist sie und ohne bewusstes Wissen.
In diesem Stadium nimmt der spirituelle Embryo seine Gestalt an;
er ist wie eine Raupe, die ihren Kokon webt, oder wie eine Kaulquappe,
die ihre Zelle formt.
Bewahre deinen Geist und deine Energie in mystischer Dunkelheit,
und der winzige Funke der spirituellen Wurzel wird vom Undeutlichen zur Klarheit,
von der Sanftheit zur Stärke heranwachsen. Ist der Prozess abgeschlossen,
wirst Du unvermittelt durch den Raum brechen, den reinen spirituellen Körper
hervortreten lassen und über alle Welten hinausspringen.
Dies ist, als würde die Raupe, nachdem sie sich in eine Motte verwandelt hat,
aus ihrem Kokon ausbrechen und davonfliegen;

Es ist, als würde die Kaulquappe ein Frosch werden und davon hüpfen. Nun gibt es
einen Körper jenseits des Körpers, eine andere Welt.
Daher werden die Früchte der Verwirklichung des Weges manchmal als das Entwickeln
der Kraft des Fliegens und manchmal als das Ablegen der Schale und das Wahrwerden
bezeichnet. Diese Ausdrücke bedeuten, daß du einen Wahren Körper innerhalb deines
physischen Körpers produzierst. Dieser Wahre Körper ist jedem Wesen eigen,
aber die Menschen  lassen sich durch die Objekte der Sinne in die Irre führen und
von trügerischen Erscheinungen blenden, so dass sie den Wahren Körper nicht erkennen,
obwohl er vor ihnen liegt.
Jeder, der imstande ist, den Wahren Körper zu erkennen, und der ihn ernsthaft pflegt,
kann Substanz hervorbringen, wo keine Substanz ist.
Jeder kann die befreiende Transformation vollziehen und zu einem Unsterblichen mit
einem unzerstörbaren Körper werden.

So die dunklen Worte des Meisters Liu – I – Ming im Archiv 077

Thomas Cleary Liu-I-Ming, Zum Tao Erwachen im O.W. Barth-Verlag 1990

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Lü Dongbin , einer der Acht Unsterblichen, soll einer der ersten gewesen sein, der sich ausschließlich der Inneren Alchemie zuwandte. Sein Schüler war Liu Haichan; von diesem soll Zhang Boduan (987–1082 n. Chr.) sein Wissen erhalten haben. Er schrieb das Wuzhen pian
(„
Über das Begreifen der Wirklichkeit “), welches die Ausdrucksweise der äußeren Alchemie auf die inneren Wandlungen überträgt. Ziel der Alchemie ist es, zu den Wurzeln zurückzukehren.
(
Lao-Tze 16 ). Es begründeten sich nach seinem Tod viele Schulen des Neidan.
Seine Schüler begründeten den südlichen Zweig der „Schule der Vollkommenen Wirklichkeit“ (wörtlich: Der Weg der Verwirklichung der Wahrheit").
 


Liu Haichan mit der
3-Beinigen Kröte
 

Der Kreis, ein tao-Symbol, Weisheiten des Kung-Fu-Tze
tao, Meditation, Übungen und nützliche Handgriffe - Praxis des Weges
ch'an / zen - das Sitzen üben
Ocka Song:  Qi-Gong, die Übung - den Bogen ziehen


Die Philosophie des Tao und Zen erschöpft sich nicht
in einer Sammlung alter Spruchweisheiten.
Auf den
Lehren und Erkenntnissen der alten Meister fußt das
gesammte System der ganzheitlichen Lebenspraxis der östlichen Weisheitsschulen.
 Begriffe wie der Weg, die Mitte und die Kraft finden ihre alltägliche Anwendung
in Bewegungs- und Meditationsformen, Übungen der Entspannung und der Kampfkünste,
wie wir Sie Ihnen hier auf unseren Web-Seiten vorstellen.
Auf diesen Seiten finden Sie neben einigen Bildern aus unserem Übungsangebot, auch eine Auswahl
von Texten aus der klassischen Tao- und Zen-Literatur.
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Vielen Dank für Ihr Interesse und :
Den Frieden auf einem klaren Weg

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pa-kua der CS-Uni BRD 1972 - 1984. Symbol der I-Ching-Weisheits-Lehre. Variante der Späten Himmels-Ordnung (außen) und des Frühen Himmels (innen)
shen : Schriftzug des Geistes, einer der drei Schätze der chinesischen Philosophie. Mehr Symbole im Archiv der Symbole


shen - Kalligraphie
- der Geist -
 

té - Kalligraphie, Symbol / Zeichen der Inneren Kraft


Kampfkunst ein Weg mit Herz   *   wu-shu   *   Schwertmeister   *   Takuan   *   Suzuki Shosan   *   Yagyu
Über Prinzipien der Kampfkunst: 
A1234567Q   *   Sun-Tzu * Shen Shu
 


”Ocka” Song - Meisterin im Dojo Duisburg:
Meister Guan Yin zieht seinen Bogen
aus dem Qi-Gong ( Chi Kung )
im Übungs-System unserer Kampfkunst des
ch’an Shaolim-Si Tao
 

Tao-Meister  Liu I Ming


Yameios - 2 Bilder von einen Ort der Kraft
 


 
Kung-FuTai-ChiQi-GongMeditation
 
20 Jahre :
Wege zum  Ziel,  unterwegs sein mit  Herz und  Verstand

Wege zu 
drei guten Adressen an Rhein und Ruhr.
Ein Blick in ein Dojo des Tao-Chi.
 

Tao-Chi - Kursangebote in unserem Dojo
Kalligraphie chi - das Zeichen für Energie


chi - Kalligraphie
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die Energie -
 

Kalligraphie tao / dao - der Weg, unser Text


tao - Kalligraphie
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