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Die Zehn Himmlischen Stämme sind die ältesten bekannten Schriftzeichen. Bereits in der Shang-Dynastie (1.500 vor Christus) dienten sie
zur Bezeichnung der Wochentage ( der Dekade ), der sie angehörten ...
Die Zeichen, die die Reihe der zehn Himmlischen Stämme darstellen, gehören auch mit zu den ältesten bekannten chinesischen Schriftzeichen. Man findet sie schon im Zusammenhang mit dem Kalender, wo sie die
Wochentage bezeichnen, in den alten Orakelinschriften ( 1.500 v.Chr. ): Sie sind schlicht paarweise -im Wechsel von Yin und Yang- an die Wirkkraft gebunden.
Die Forschung ( Marcel Granet, de Saussure, Jean Michel de Kermadec ) ist sich nicht einig, ob es sich bei diesem System um eine einfache Ausprägung der “Theorie der fünf Elemente oder Wandlungsphasen” handelt.

Die beiden Himmelsstämme, die dem Element Holz zugehören sind “kia” [Himmelsstamm 01, Yang im Holz (Gallenblase)] und “ji” [Himmelsstamm 02, Yin im Holz (Leber)]

Das Zeichen “kia” [ (Jia) Holz-Yang, ] war ursprünglich ein “Lederpanzer der Krieger des klassischen Altertums” In übertragenem Sinne bedeutet das Schriftzeichen “Krieger”.
Ursprünglich sah es wie 4 rechteckige oder runde Panzerteile aus; später wurde es zu einem Kreuz vereinfacht. In der Darstellung der kleinen Siegelschrift zeigt es eine Knospe in
einem Schutzpanzer kurz vor dem Aufbrechen nach der Winterruhe.
“kia” entspricht dem Trigramm “Tschen”, dem Donner im I-Ging.

Tschen der Donners,
steht in der Ordnung des späten Himmels im Osten.
Seine Energiebahn ist der Gallenblasen-Meridian. “Die Gallenblase ist der Beamte, der exakt und korrekt ist. Urteilskraft und Entscheidungsvermögen kommen von ihr.”(Su Wen, Kap.8).
zitiert nach:
Udo Lorenzen, Andreas Noll: “Die Wandlungsphasen der traditionellen chinesischen Medizin
”
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Die ursprünglich Bedeutung des Zeichen “yi” [ (Ji) Holz-Yin ] war “Schwalbe”. Es zeigt einen sitzenden Vogel. In der kleinen Siegelschrift, wie hier dargestellt, wurde es immer schon als Zeichen für das 02. der
10 Himmelsstämme verwendet. Man vermutet, daß es ursprünglich die Darstellung eines aus einer Knospe hervorkommenden Keimes als Symbol des Aufblühens zeigt.
Eine andere Deutung ist die eines an einem Angelhaken zappelnden Wurmes.

“ji” entspricht dem I-Ging-Trigramm “Sun”, dem Wind

Sun, der Wind hat in der späthimmlischen Ordnung seine Position im Südosten inne.
“ji”s Energiebahn ist der Leber-Meridian.
“Die Leber ist der Beamte, der mit einem General der vereinten Streitkräfte vergleichbar ist.
Strategische Einschätzung und Planung stammen von ihr” (Su Wen, Kap.8). zitiert nach:
Udo Lorenzen, Andreas Noll: “Die Wandlungsphasen der traditionellen chinesischen Medizin”

Band 1 Wandlungsphase Holz 2. Auflage ISBN -3-87569-112-1, 2002
neben der Fähigkeit, die Dinge richtig einschätzen zu können und
sinnvolle Planung zu betreiben, ist Flexibilität eine wichtige Übung nicht nur für die Zeit des Frühjahrs.
Dem Buch Yue Ling zufolge ist es ein günstiges Omen, also von enormen Vorteil,
im Frühling an einem Tag “kia” oder “yi” geboren zu sein. Bedauerlicherweise haben wir da aber keinen Einfluß mehr drauf.
[ der Kermadec, S.173 ff. ]
Während des Winters gelten die Tage von jen und kouei als die günstigsten Tage .
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Zum Hauptartikel / Übersicht T’ien Kang Ti tche
 
Dank für Ihr Interesse - und beste Wünsche für’s “Entspannt-Sein” auf einem guten Weg -
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