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Verehrung durch die Kultivierung von neun Feldern:
Verehre „das Göttliche“ durch Diät. Kräuter. Kleidung. Rezitation. Bewegung. Meditation. Kreativität und Unterricht. Und am wichtigsten von allem: Praktiziere Mitgefühl.
Verehrung ist nicht eine Angelegenheit der Huldigung einer Gottheit. Es ist eine Angelegenheit der Verwirklichung von „göttlichen“ Qualitäten in uns selbst.
Dies vollzieht sich durch die Bearbeitung von neun Bereichen: Deine Diät sollte angemessen sein; ernähre Dich von lebendigen Nahrungsmitteln,
um Deine Gesundheit zu erhalten. Wenn Du wirklich genährt werden möchtest, dann nimm Lebensmittel zu Dir, die frisch sind, rein und hochwertig. Lerne, Kräuter zu verwenden, denn sie sind nützlich für Heilung,
die Erhaltung und die Wiederherstellung der Gesundheit. Sei in der Auswahl Deiner Kleidung gemäßigt; tragen Stoffe aus natürlichen Fasern. Was Du trägst, ist ein Ausdruck Deines Geisteszustands.
Rezitation umfaßt Mantras und Affirmationen, Lieder und Gesänge und schließlich, die Praxis der Stille. Was Du rezitierst, wird Wirklichkeit.
Dehnen und Strecken, bewege und übe täglich. Das Universum ist in dauernder Bewegung, so auch, die Energie innerhalb Deines Körpers. Meditiere täglich, wenn es geht, morgens und einmal am Abend. Nur dann findest Du Seelenfrieden, und innere Ausgeglichenheit, um Deine Probleme zu überwinden.
Sei kreativ. Kreative Menschen leisten einen Beitrag zu Kulturellem Fortschritt und zur Erhebung der Seele. Erwirb Dir eine gute Ausbildung. Pflege, was Du gelernt hast, schätze und bewahre es, damit Du es an andere
weitergeben kannst. Vermeide Egoismus in Bezug auf den Umgang mit Wissen. Vor allem aber praktiziere Mitgefühl. Mitgefühl ist eine wahre Stütze gegen alles Übel, und es öffnet Deinen Herz-Geist.
Wenn die Leute fragen "Wie kann ich richtig praktizieren?", so empfehle Ihnen: Kultiviere Deine neun Felder.
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Kalligraphie “ci” - das Mitgefühl

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aus Deng Ming-Dao

- 365 Tao -
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